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Hausaufgaben und ihre Tücken?!
(oder: (N)immer Ärger mit den Hausaufgaben?!)
ein Rahmenplan für Schüler, Lehrkräfte, Eltern und Betreuungskräfte
1. Zeitlicher Rahmen
Die gesamte Hausaufgabe beinhaltet neben den schriftlichen Hausaufgaben auch Nacharbeiten, Verbesserungen der Hausaufgabe oder Proben, Lesen, Auswendiglernen und Wiederholen von Lernstoff.
In unserer Klasse ist dafür als zeitlicher Rahmen geplant: _______ Stunden/Minuten.
Ist dieser Zeitrahmen überschritten, dann ist das Kind entweder inhaltlich oder durch den Umfang oder aber in seiner Konzentrationsfähigkeit überfordert und es können auch bei Ausweitung der Zeit voraussichtlich keine weiteren vernünftigen Ergebnisse erwartet und erbracht werden. Deshalb sollte die Arbeit dann abgebrochen werden. Die Eltern teilen den Abbruch der Hausaufgabe (mit Zeitangabe und evtl. kurzer Begründung) der Lehrkraft schriftlich mit.
2. Arbeitsumfeld zu Hause
Ein -
Bewusste und überlegte Zeiteinteilung rhythmisiert den Arbeitsablauf und macht Mut durch die Erreichung von "Etappenzielen".
Der Ablauf der Hausaufgaben sollte täglich gleich (gut) strukturiert sein.
Lob -
3. Symbole und Markierungen (oder "Was haben wir eigentlich auf?")
Die Kennzeichnung der Hausaufgabe erfolgt mittels Markierung, wenn kein Hausaufgabenheft geführt wird.
Die Bedeutung eingeführter Symbole wird für SchülerInnen und Eltern eindeutig und verständlich geregelt. Spezielle Vereinbarungen, aktuelle Änderungen und Ergänzungen werden mitgeteilt.
4. Inhalt und Gestaltung
Die Eltern (bzw. die Betreuungskräfte) kontrollieren, ob die Hausaufgaben vollständig sind (siehe auch Hausaufgaben-
Für die sachliche Richtigkeit sollten die SchülerInnen selbst verantwortlich sein. Die Eltern müssen nicht die Aufgabe eines Nachhilfelehrers übernehmen. Natürlich können sie Hilfestellung geben und Fragen beantworten. (Bitte Vorsicht bei "hauseigenen" Erklärungen und Lösungswegen!)
Bitte vertrauen Sie den Einschätzungen der Lehrkraft. Die Arbeitsaufträge werden von den Lehrkräften so eindeutig in der Schule geklärt, dass die Schüler in der Regel damit selbständig klar kommen (falls nötig mit Kommentar für Eltern bzw. Betreuungskraft).
Rückmeldungen und gegenseitige Informationen zwischen Schule und Eltern (Betreuung) werden schriftlich über das Hausaufgabenheft bzw. eine separate Notiz ausgetauscht. (Bitte nichts ins Heft schreiben!)
Hat das Kind am Wochenende einmal keine Möglichkeit, die Hausaufgaben zu erledigen, so können diese ausnahmsweise am Montag nachgeholt und am Dienstag -
Sind durch fehlende Hausaufgaben bzw. durch fehlende oder unvollständige Hefteinträge Lücken entstanden, die den normalen zeitlichen Hausaufgabenumfang deutlich übersteigen, so arbeitet der Schüler/die Schülerin diese -
Das Wichtigste in Kürze:
Kinder machen ihre Hausaufgaben selbständig. (Eigenverantwortlichkeit fördern)
Eltern / Betreuungskräfte besprechen und kontrollieren Hausaufgaben auf ihre Vollständigkeit und Sorgfalt.
Alle Seiten suchen bei Problemen das Gespräch.
Dieses Hausaufgabenpapier wurde gemeinsam erarbeitet von Lehrkräften, Eltern und Betreuungskräften.