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Je früher desto besser:
7. Klasse auf dem Weg ins Berufsleben
BERUFSFINDUNG
Unsere Klasse 7 hat sich ein ganzes Schuljahr damit beschäftigt, wie man den richtigen Beruf findet. Zuerst versuchten wir uns darüber klar zu werden, welche Interessen wir haben. Was machen wir gerne in der Freizeit, welche Hobbys üben wir aus, welche Fächer interessieren uns in der Schule? Schwieriger war es schon diese Interessen mit Berufen in Verbindung zu bringen. Wenn einer gerne Rad fährt und kleinere Reparaturen leicht selbst bewältigt, der kann sich aber bestimmt auch vorstellen, als Zweiradmechaniker zu arbeiten. Wer auf Mode großen Wert legt, kreativ ist und sich gerne frisiert und schminkt, denkt natürlich auch an den Friseurberuf.
Mit der Zeit erkannten wir, dass sich Berufe nach ihren typischen Tätigkeiten einteilen lassen, z.B. „Bedienen/Verkaufen/Werben“, „Montieren/Reparieren“, „Messen/Prüfen/Untersuchen“ oder „Pflegen/Helfen/Unterrichten“ usw. und dass zu jedem Berufsfeld auch bestimmte Arbeitsmittel und Materialien gehören. Jetzt musste nur noch herausgefunden werden, ob die persönlichen Interessen und Stärken (Belastbarkeit, Organisationsfähigkeit, Sorgfalt, Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein ...) zu den Anforderungen in den einzelnen Berufen passten. Da muss man ehrlich zu sich selbst sein und auch viel nachdenken. Am besten fragt man auch Eltern, Freunde, Lehrer, was die darüber denken.
Zum Schluss haben wir einen Test gemacht und wer sich entsprechend Mühe gegeben hatte, der bekam ein Ergebnis, mit dem er wirklich etwas anfangen konnte. Bei mir stand als Ergebnis, ich sollte mich mit dem Beruf der Berufskraftfahrerin näher auseinander setzen. Wir benützten hauptsächlich Informationsmaterial der Bundesagentur für Arbeit und zwar „Beruf aktuell“ und „planet-
für die Schülerzeitung "Klappe" Ramona N.